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Begriff Microsoft Expression Blend
Abkürzung Blend
Eintrag zuletzt aktualisiert am 15.04.2008

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Was ist Microsoft Expression Blend?

Expression Blend ist der Produktname für ein Design-Werkzeug für Windows Presentation Foundation (WPF) und Microsoft Silverlight (WPF/E). Früherer Name war "Expression Interactive Designer". Expression Blend ist Teil der Expression-Produktfamilie und enthalten in Expression Studio.

Kursreview zur Beta 1 (März 2007)


Das 11 MB große Setup für Expression Blend benötigt auf der Festplatte 19 MB. Nach dem Start muss man entweder ein bestehendes Projekt öffnen oder ein neues Projekt anlegen. Die angebotenen Dateierwei-terungen (.sln, .vbproj, .csproj) zeigen schon, dass Blend das gleiche Projektformat verwendet wie Visual Studio 2005. Ein neu erzeugtes Projekt besteht wie bei Visual Studio selbst aus einer Datei App.xaml, einem Fenster (Windows.xaml) und einer AssemblyInfo-Codedatei.

Wenn man auf eine Quellcodedatei im Projektexplorer von Blend klickt, öffnet sich dadurch Visual Studio 2005 (wahlweise in der kostenfreien Express-Edition). Ein WPF-Projekt kann als Ganzes gleichzeitig in Blend und Visual Studio geöffnet sein; beim Wechsel des Fensters bemerkt das jeweils andere Werkzeug die Änderung und bietet an, diese zu laden. Ein Projekt kann aber auch in Blend kompiliert und gestartet werden (siehe Menü Project).

Gewöhnungsbedürftig ist, dass alle Menü-, Symbol- und Werkzeugleisten von Blend in Grautönen darge-stellt werden. Nur beim Überfahren mit der Maus erhalten sie ein klein wenig Farbe. Allein die zu gestal-tenden Oberflächen und die Dateisymbole im Projektexplorer sind farbig. In den Optionen kann man das Design der Oberfläche nur von Dunkelgrau (Expression Dark) auf Hellgrau (Expression Light) umstellen. Auch die Bedienungselemente in Blend (z. B. Farbauswahl, Fensteranordnung) sind gewöhnungsbedürftig, weil sie von den aus Redmond bisher bekannten Bedienungselementen abweichen.
WPF-Oberflächen gestalten kann man in Blend entweder im Design-Modus mit Werkzeugleiste oder im XAML-Modus durch Eingabe von XML-Tags. Bei Letzterem vermisst man zumindest in der Beta-1-Version noch die IntelliSense-Eingabeunterstützung.

Zu den herausragenden Funktionen von Blend gehören:
  • das stufenlose Zoomen des Designerfensters
  • die Hilfe beim Positionieren von Elementen
  • die Erstellung von Formatvorlagen
  • die zeitstrahlbasierte Erstellung von Animationen.

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