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Begriff Discretionary Access Control List
Abkürzung DACL
Eintrag zuletzt aktualisiert am 04.02.2006

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Was ist Discretionary Access Control List?

Discretionary Access Control List (DACL) ist ein zentraler Begriff aus dem Sicherheitssystem von Windows.

SID


Jeder Benutzer und jede Benutzergruppe besitzt einen so genannten Security Identifier (kurz: SID), der den Benutzer bzw. die Gruppe eindeutig identifiziert. Ein SID ist ein Zahlenarray variabler Länge.

SD


Jedes Objekt (z.B. eine Datei, ein Dateiordner, ein Eintrag im Active Directory, ein Registrierungsschlüssel) besitzt zur Speicherung der Zugriffsrechte einen so genannten Security Descriptor (kurz: SD; dt. Sicherheitsbeschreibung). Ein SD besteht aus drei Teilen:
  • Aus dem Security Identifier (SID) des Besitzers. Ein SID ist ein Zahlenarray variabler Länge.
  • Aus einer Discretionary ACL (DACL), die die Zugriffsrechte beschreibt.
  • Aus einer System ACL (SACL), die die Überwachungseinstellungen enthält.

ACL und ACE


Eine Access Control List (ACL) (sowohl DACL als auch SACL) besteht aus Access Control Entries (ACE). Ein ACE wiederum enthält folgende Informationen:
  • Trustee: der SID des Benutzers bzw. der Gruppe.
  • AceType: Der Typ ist entweder ACCESS_ALLOWED_ACE (0) oder ACCESS_DENIED_ACE (1). ACEs in einer SACL haben immer den Typ SYSTEM_AUDIT_ACE.
  • AccessMask: Die AccessMask definiert die Rechte. Für jeden Objekttyp gibt es unterschiedliche Rechte. Jedes Recht ist dabei ein Bit bzw. eine Kombination von Bits in diesem Long-Wert. Eine AccessMask besteht in der Regel aus der Addition mehrerer einzelner Zugriffsrechte.
  • AceFlags: Über die AceFlags wird die Vererbung der Rechte gesteuert.

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